|
Geschrieben von Administrator
|
|
22.05.2006 |
Als 1845 die Eisenbahn kommt ändert sich alles gravierend.
Innerhalb kurzer Zeit wächst die Einwohnerzahl. 1860 gibt es 800
Einwohner, 140 Pferde, 400 Kühe, 1340 Schafe, 225 Schweine und 960
Gänse. Um 1900 sind es bereits 6550 Einwohner.
Der Lehrter Bahnhof wird 1844/45 gebaut. Er ist ein ehemals
beherrschender Eisenbahnknotenpunkt in Norddeutschland.
In 130 Jahren
Dampflockaera waren hier ca. 150 Lokomotiven stationiert.
Die neu
entstandenen Gleise schntten das wachsende Dorf jedoch in 2 Teile, und es die entstehen die
ersten Schranken mit den Schrankenwärterhäusern.
Ein kleiner Weg Richtung Ilten entwickelt mit der Zeit aus dem
Hagenende über Westende. Der Weg Richtung Ilten wird abeschnürt und
eröffnetnden Kockenwinkel (nach der dort stehenden Knochenmehlfabrik
benannt)
Mittels einen Schlagbaumes an der Einmündung zum alten Weg wird bis
1870 Straßengeld erhoben. Im Chauseewärterhaus war später lange ein
Malerbetrieb.
Kurz vor der Einmündung wurde 1854 die erste Kunstdüngerfabrik von Bergkommisär Retchy erbaut.
|
|
Letzte Aktualisierung ( 03.06.2006 )
|